Joachim Berke

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Die Kirche von Niederschwedeldorf

Die Kirche von Niederschwedeldorf

Diese Kirche ist den heil. Aposteln Simon und Judas gewidmet. Das Dorf ist eines der
Ältesten in der Grafschaft und hatte schon 1269 eine Pfarrei, wozu Wernersdorf,
Oberschwedeldorf und Altheide gehörten und der Sitz des Dechanten war. Erzbischof Ernst
hatte es von einem der adligen Familien von Glaubus zugehörig erkauft und bei Stiftung der
Augustiner Probstei zu Glatz 1350 gewidmet. Als diese Kirche baufällig geworden war, ließ
der Stiftsprior Beyer dieselbe von Stein aufführen, welchen Bau der Baumeister Hammer
1491 vollendete. Als im Jahre 1597 die Augustiner Probstei an die Jesuiten überging, versah
ein Priester ihres Ordens das Seelsorgeamt bis zum Jahr 1618. Nach der Ausweisung dieses
Ordens in diesem Jahres, nahm sich der Pfarrer zu Altwilmsdorf dieser verwaisten Kirche bis
1620 an, wo der böhmische Hauptmann Sembling mit einer Schar bewaffneter Männer und
Weiber, die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde samt dem Priester aus der Kirche trieb
und einen kalvinistischen Prediger einführte, der aber schon nach 14 Tagen sein Amt aufgab
und von Altwilmsdorf aus ein Kaplan Jurik die Seelsorge versah. Nach Rückkehr der Jesuiten
aus ihrer Verbannung, versah sie Balthasar Morholz, ein Glied des Ordens. Indes war dies den
Ordensgesetzen zuwider, musste das Collegium 1668 diese Kirche abtreten und sie kam an
ihre ehemalige Mutterkirche Oberschwedeldorf 1685 zurück.

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